Laugenbrezen

Brezen

 

 

 

 

 

 

 

Zutaten:

  • 400 g Dinkel, fein gemahlen
  • 125 g Wasser
  • 30 g frische Biohefe
  • 13 g Salz
  • 210 g Reisbrei
  • Streumehl
  • 2 EL NatronBrezen-im-Topf
  • 2 Liter kochendes Wasser
  • Grobes Salz
  • 1 EL Olivenöl

 

Dinkelmehl in eine Schüssel geben und in die Mitte eine Kuhle drücken. Hefe und Salz im Wasser auflösen. Das Hefewasser in die Mehlkuhle gießen und mit etwas Mehl zu einem dicklichen Brei verrühren. Einen Deckel auflegen und bei Zimmertemperatur 20 Min. gehen lassen.

Den Reisbrei zum Vorteig geben und mit einer Küchenmaschine 5 Min. kneten, von Hand geknetet dauert es etwas länger. Abgedeckt geht der Teig nochmal 30 Min.

Ein mit Backpapier belegtes Backblech mit Olivenöl bepinseln und für später zur Seite stellen.

Den Teig in 9 Stücke teilen und auf einer Unterlage mit Streumehl zu 25 bis 30 cm langen Würstchen ausrollen-die zu den Enden hin schmaler werden. Eine Breze formen und auf genügend Streumehl ablegen, dass sie nicht festkleben. Wenn alle Brezen fertig geformt sind, geht es ans Laugen. Den Ofen schon mal auf 230 °C Umluft vorheizen. In einem weiten Topf 2 Liter kochendes Wasser mit Natron verrühren und sprudeln kochen lassen. Je nach Topfgröße eine oder zwei Brezen in die Lauge geben und von jeder Seite 1 Min. im kochenden Laugenbad schwimmen lassen. Mit einem Schaumlöffel die Brezen herausheben, kurz abtropfen lassen und auf das gefettete Backpapier legen. Mit allen nacheinander so weitermachen. Nicht zu viele Brezen auf einmal in den Topf geben, sie gehen im Wasserbad deutlich auf und um sie zu drehen und unfallfrei aus der Lauge zu bekommen braucht man etwas Platz.

Die Brezen mit etwas Hagelsalz (alternativ Kräutersalz) bestreuen, mit Wasser besprühen und ab in den Ofen. Bei 230 °C 20 Min. backen, dabei den Bräunungsgrad beobachten und bei Bedarf auf 200 °C runterschalten. Gerade die dünnen Ärmchen der Brezen können je nach Ofen sonst zu dunkel werden.

 

 

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Pizza mediterran

Mediterrane-Pizza

 

 

 

 

 

 

Das Rezept ist für zwei Pizzaformen (28 und 32 cm) gerechnet, ohne Form einfach auf einem Blech mit Backpapier geht es natürlich genauso gut.

Zutaten für den Teig:

  • 300 g Dinkel
  • 160 g Wasser
  • 25 g frische Biohefe
  • 1 Teelöffel Kräutersalz
  • 30 g Olivenöl
  • Butter oder Öl zum Einfetten der Form

Den Dinkel fein mahlen, die Hefe und das Salz im kalten Wasser auflösen und zum Mehl geben. Alles  (noch ohne Öl) mindestens 5 Minuten verkneten, erst dann das Öl zugeben und komplett unterkneten. Den Teig dann abgedeckt an einem Ort mit normaler Zimmertemperatur mindestens 30 Minuten gehen lassen. Dann nochmal gut durchkneten und in die gefetteten Formen geben und entweder mit den Händen oder einem kleinen Teigroller verteilen.

 

Zutaten für den Belag:

  • 355 g Tomaten, im Mixer grob pürieren
  • Kräutersalz, Oregano, Majoran, Pfeffer
  • 2 Zwiebeln, in Halbringe Geschnitten
  • 230 g Aubergine, gewürfelt
  • 245 g Champignons, in Scheiben geschnitten
  • 160 g Paprika, gewürfelt
  • 4 eingelegte Essigpeperoni, in Stückchen geschnitten (s. Kochbuch: „Immer öfter vegetarisch“ Seite 151)
  • 1 EL Kapern in Essigsud
  • 1/2 EL Olivenöl

 

Die gemixten Tomaten würzen und auf dem Teig verteilen. Alle Gemüse bis auf Kapern und Peperoni mit dem Öl vermischen. Das Gemüse auf den Pizzen verteilen und die Nusssoße darauf verteilen.

Zutaten für die helle S0ße:

  • 30 g Cashewnüsse, fein mahlen
  • 30 g Vollkornreis, fein mahlen
  • 200 g Wasser
  • 10 g Zitronensaft
  • Kräutersalz, Pfeffer, Paprikapulver, 1 kräftige Prise Curcuma, Curry

 

In einem kleinen Mixer die Cashewnüsse mahlen, Reis in der Getreidemühle fein mahlen. Alle Zutaten miteinander in einem kleinen Mixer gut miteinenader verquirlen.

Im vorgeheizten Backofen bei 250° Umluft für 15 Minuten auf der oberen und unteren Schiene backen-nach der Hälfte der Zeit die Bleche tauschen (sollte wohl bei Umluft eigentlich nicht nötig sein, aber in meinem Ofen schon).

Cremige Polenta mit Ofengemüse und Ratatouille

cremige-Polenta-mit-Ofengemüse-und-Ratatatouille

 

 

 

 

 

 

Zutaten für das Ofengemüse:

  • 175 g Champignons, in dicke Scheiben geschnitten-je nach Größe auch nur halbiert
  • 230 g Aubergine, in Scheiben geschnitten
  • 40 g Wasser
  • 5 g Honig
  • 10 g Olivenöl
  • Kräutersalz, Majoran, Oregano, Paprikapulver, Pfeffer

In einem Schälchen Wasser, Honig, Öl und Gewürze gut miteinander verquirlen. Die Gemüsescheiben auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen. Das Gemüse mit einem Pinsel beidseitig mit der Marinade bestreichen. Den Ofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Währenddessen schon das Gemüse für das Ratatouille schneiden. Wenn der Ofen aufgeheizt hat, das Gemüse auf der mittleren Schiene einschieben und 15 Min. backen. Anschließend auf Oberhitze oder Grill umschalten und 5 Min. bräunen lassen.

 

Zutaten für das Ratatouille:

  • 180 g Aubergine, gewürfelt
  • 80 g Champignons, gewürfelt
  • 1 mittelgroße Zwiebel, gewürfelt
  • 1 Knoblauchzehe, gehackt
  • 275 g Zucchini, gewürfelt
  • 185 g Paprika, gewürfelt
  • 300 g Tomaten, grob vorgeschnitten und anschließend in kleinem Mixer zerkleinert (Speedy von Krups)
  • 220 g Wasser
  • 2 EL Tomatenmark
  • 2 EL Rotwein
  • 1 TL Senf
  • 5 cm Ingwer, fein gerieben
  • Kräutersalz, Pfeffer, Majoran, Oregano, Paprikapulver
  • Frische Kräuter: 2 EL Basilikum und 1 EL Rosmarin, beides fein gehackt
  • 1 EL Olivenöl

Gemüse und alle Zutaten aus der Liste bis einschließlich Ingwer in einen Topf geben und zum Kochen bringen. Mit aufgelegtem Deckel 15 Min. köcheln lassen, mit den Gewürzen abschmecken und erst kurz vor dem Servieren das Öl einrühren.

 

Zutaten für die Polenta:

  • 250 g Speisemais, gemahlen wie Grieß (Hawos Novum Stufe 2,5)
  • 810 g kochendes Wasser
  • 8 g getrocknete Pilze
  • 1 1/2 TL Kräutersalz
  • Pfeffer, Paprikapulver, Muskat
  • 1 TL Olivenöl
  • 1/2 TL frischer Rosmarin, gehackt

Die Pilze und Salz in einen Topf geben und das kochende Wasser angießen. Gemahlenen Mais einrieseln lassen und mit einem Schneebesen gut verquirlen. Mit den Gewürzen abschmecken, einen Deckel auflegen und 15 Min. quellen lassen. Rosmarin und Öl einrühren-schon fertig.

Wenn die Zutaten gut vorbereitet sind, kann alles gut parallel zubereitet werden und kommt zeitgleich auf den Tisch.

 

Schokoladiges Hefebrot

Schokohefebrot2

 

 

 

 

 

Mein Dinkel benötigt gerade sehr wenig Wasser-es kann also sein, dass etwas mehr Wasser gebraucht wird. Es sollte ein weicher und etwas klebriger Teig entstehen.

Zutaten:

  • 50 g Reis, fein mahlen
  • 20 g Sojabohnen, fein mahlenSchokohefebrot
  • 250 g kochendes Wasser
  • 70 g Butter
  • 120 g Honig
  • 40 g Haselnüsse, fein gehackt
  • 2 EL Kakaopulver, schwach entölt
  • 480 g Dinkel, fein mahlen
  • 40 g Hefe
  • 70 g Wasser
  • 2 kräftige Prisen Orangensalz
  • 65 g RosinenSchokohefebrot1

 

Reis- und Sojamehl in den Vitamixbecher geben, das kochende Wasser zugießen und auf höchster Stufe 45 Sekunden laufen lassen. Butter, Honig und Kakaopulver zugeben und auf langsamer Stufe kurz einrühren. Diese recht flüssige Masse auskühlen lassen, bis sie handwarm ist. Hefe und Salz in 70 g Wasser auflösen. Dinkelmehl in eine Schüssel geben, eine Kuhle in das Mehl machen und das Hefewasser eingießen und mit etwas Mehl zu einem dicklichen Brei verrühren. Die Schüssel abdecken und bei Zimmertemperatur 15 bis 20 Min. gehen lassen. Die ausgekühlte Mixmischung zugeben und alles 10 Min. Schokohefebrot-gehtkneten, dann die Rosinen einkneten. Den Teig abdecken und 25 Min gehen lassen, danach den Teig kurz durchkneten und in eine gebutterte Kastenform 26 cm geben. Die Oberfläche mit nasser Hand glattstreichen und in einer Tüte luftdicht verpackt 20 Min. gehen lassen. Währenddessen den Ofen auf 180 °C Umluft vorheizen. Auf mittlerer Schiene 40 Min. backen, danach den Ofen ausschalten und 5 Min. nachbacken lassen.

Es ist ein sehr lockeres Hefegebäck geworden, das es bei uns sicher noch öfter gibt 🙂 .

Bohnensuppe mit Roggenflocken

Bohnensuppe-mit-Roggenflocken

 

 

 

 

 

 

 

 

Zutaten:

  • 160 g weiße Bohnen, über 12 Std. eingeweicht und anschließend im Schnellkochtopf gekocht
  • 300 g Kohlrabi, gewürfelt
  • 110 g Karotte, in Stückchen geschnitten
  • 60 g braune Champignons
  • 65 g Roggen, geflockt
  • 1,7 Liter kochendes Wasser
  • 3 EL Tomatenmark
  • einige Blättchen Liebstöckel-fein gehackt
  • Kräutersalz, Pfeffer, Paprikapulver

 

Bohnen, Gemüsestückchen und Roggenflocken in einen Topf geben, mit dem kochenden Wasser begießen und gut durchrühren. Einen Deckel auflegen und 8 Min. köcheln lassen. Tomatenmark und die Gewürze zugeben und abschmecken. Eine absolut schnelle Sache, wenn die Bohnen schon fertig gekocht sind!

Flocken-Nuss-Tarte

Flockentarte-nach-Ute

 

 

 

 

 

 

Ich wollte dieses Rezept von Ute in einer fettreduzierten Variante nachbacken und war wohl etwas ungenau beim lesen-somit habe ich Boden und Belag einfach in einem gemacht-Bingo! Einen Arbeitsschritt und Fett gespart-ganz ohne Geschmackseinbußen 😉

 

Zutaten für „Stützbrei“:

  • 60 g Vollkornreis, fein mahlen
  • 40 g Speisemais, fein mahlen
  • 1 Prise Salz
  • 70 g Datteln, grob zerkleinert
  • 350 g Wasser

 

Alles zusammen in den Vitamixbecher geben und auf höchster Stufe laufen lassen, bis die Masse stockt. Dieser Brei schmeckt ohne weitere Zutat schon lecker. Der Rest kann also gleich so wie er ist gegessen werden, oder als Grundlage für einen leckeren fettarmen Kakao genützt werden.

Ohne Vitamix die Dattelstücke in Wasser einweichen, in einem kleinen Mixer mixen und zu den Mehlsorten und Salz in einen Topf geben und aufkochen, bis die Masse dickt-dabei immer gut mit einem Schneebesen durchrühren.

 

Zutaten für den Teig:Flocken-Nusstarte

  • 150 g Einkorn, flocken
  • 2 TL Weinstein-Backpulver
  • 55 g Haselnüsse, grob gehackt
  • 55 g Mandeln, grob gehackt
  • 1 TL Zimt
  • 250 g StützbreiFlocken-Nuss-Tarte
  • 150 g flüssiger Honig
  • 40 g Sonnenblumenöl
  • 20 g Kokosflocken

Alles in eine Schüssel geben und mit einem Löffel gut verrühren. Eine Pizzaform /Tarteform (oder ähneliches mit 28 cm Durchmesser) gut mit Butter einfetten. Die Masse darin verteilen und im vorgeheizten Backofen bei 180 °C 20 Min mit Umluft backen. In der Form auskühlen lassen. Entweder gleich so in Stücke schneiden und aus der Form lösen, oder noch den Schokoguss zubereiten und sie damit noch versüßen. Ich kann die Tarte aber wirklich auch ohne Schoko absolut empfehlen!

 

Zutaten für den Schokoguss:

  • 40 g KakaobutterFlockentarte-mit-Schoko
  • 20 g Kakaopulver, schwach entölt-gesiebt!
  • 15 g Carobpulver-gesiebt!
  • 45 g flüssiger Honig

Kakaobutter vorsichtig in einem Topf oder über einem Wasserbad schmelzen lassen und dann alle weiteren Zutaten einrühren. Über der ausgekühlten Tarte verteilen und im Kühlschrank fest werden lassen.

Diese Tarte ist sehr gut vorzubereiten und bietet sich somit auch für Besuch an-wir finden sie absolut tauglich für Nicht-Vollwertler 🙂

 

 

 

Brotsalat mit grünem Spargel und Tomaten

Brotsalat

 

 

 

 

 

 

 

Für 3 Personen

Zutaten:

  • 470 g grüner Spargel, trockene Enden bereits abgeschnitten-er bleibt ungeschält!
  • 100 g Wasser
  • 300 g Tomaten, gewürfelt
  • 260 g älteres Brot (bei mir Sauerteigbrot, wie dieses hier)
  • 1 mittelgroße Zwiebel, in Viertelringe geschnitten
  • 2 Knoblauchzehen, fein gehackt
  • 1 EL Petersilie, fein gehackt
  • 30 g Ruccola, fein geschnitten
  • Einige Basilikumblätter, fein gehackt
  • 2 g Rosmarinnadeln, fein gehackt
  • 1 TL Senf
  • 3 EL Apfelessig
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 TL flüssiger Honig-wer es vegan mag, püriert eine eingeweichte Dattel mit
  • Kräutersalz, Pfeffer

 

Den Spargel in ca. 3 cm lange Stücke schneiden und zusammen mit dem Wasser in einer Pfanne mit Deckel zugedeckt 8 Min. köcheln lassen.

Das Brot in Würfel schneiden und mit den Tomaten, Zwiebeln, Kräutern und dem Knoblauch in eine Schüssel geben. Den gekochten Spargel abgießen und das Wasser für das Dressing verwahren. In einem kleinen Mixer Senf, Apfelessig, Honig, Öl, Salz, Pfeffer und Spargelkochwasser aufmixen und über den Salat geben. Alles gut durchmischen und einige Minuten ziehen lassen. Dieser Salat kann entweder leicht lauwarm gegessen werden, oder auch gut durchgezogen und gekühlt-dann ist er auch für Gäste eine leckere Sache und gut vorzubereiten.

Außerhalb der Spargelsaison kann natürlich auch anderes Gemüse verwendet werden-auch roh! Mir persönlich schmeckt Spargel gekocht einfach deutlich besser-deshalb habe ich ihn gekocht.