Türkische Teigtaschen mit Spinatfüllung

Gözleme-2

 

 

 

 

Zutaten:

  • 225 g Dinkel, fein gemahlen
  • 150 g Wasser
  • 2 Teelöffel Salz
  • 300 g Spinat
  • 1 Zwiebel, gewürfelt
  • 1 Knoblauchzehe, fein gehackt
  • 50 g Cashewnüsse
  • 1 Bund Petersilie, fein gehackt
  • Kräutersalz, Pfeffer, Chilipulver, Curry, Muskat, wer hat und mag Pul Biber und Sumak
  • Saft einer halben Zitrone
  • Erdnussöl zum Braten
  • Streumehl

Aus dem Mehl, dem Wasser und den 2 Teelöffeln Salz einen elastischen Teig herstellen und gut kneten. Luftdicht abgedeckt für eine halbe Stunde ruhen lassen.

Für die Füllung den Spinat gut waschen, in feine Streifen schneiden und nicht trocken schleudern. Die Casewnüsse in einem kleinen Mixer fein mahlen. In einer größeren Pfanne einen Esslöffel Erdnussöl erhitzen und die Zwiebel mit dem Knoblauch kurz anschwitzen. Den noch sehr nassen Spinat portionsweise zugeben und ihn zusammenfallen lassen, das dauert nur wenige Minuten. Eventuell 1 bis 2 Esslöffel Wasser zugeben und einen Deckel auflegen, dass der Spinat etwas gedämpft wird. Diese Füllung abkühlen lassen und die Cashewnüsse mit dem Zitronensaft, der Petersilie und allen Gewürzen untermengen und kräftig abschmecken. Falls die Füllung zu viel Flüssigkeit haben sollte, können noch Vollkornsemmelbrösel untergemengt werden.

Den Teig in kleine Portionen teilen, bei mir waren es 13. Auf etwas Streumehl die Teigknödel Gözleme-rohrechteckig ausrollen. Der Teig ist schön elastisch, läßt sich gut ziehen und reißt nicht besonders leicht. In die Mitte der Teigplatte etwas Füllung geben, die Seiten einschlagen und überlappen lassen. Auf einer gut bemehlten Unterlage die geformten Taschen zur Seite legen, allerdings nicht zu lange liegen lassen, da sonst die Füllung den Teig durchweichen kann (eventuell auf zwei Mal Füllen gleich braten und dann wieder Füllen…).Gözleme-alle

Die Taschen in Erdnussöl ausbacken dabei von  jeder Seite ca. 5 Minuten braten und danach auf einem Teller mit Küchenkrepp abtropfen lassen. Wer alle heiß essen möchte, kann die ersten im Ofen bei 80 bis 100° warm halten. Die Taschen schmecken uns warm wie kalt sehr lecker und können  auch gut noch am nächsten Tag gegessen werden.

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Orientalische Aprikosencreme mit Shortbread

Aprikosencreme

 

 

 

 

 

 

Zutaten:

  • 150 g getrocknete, ungeschwefelte Aprikosen
  • Wasser zum Einweichen
  • 40 g Mandeln
  • 60 g Honig
  • 50 g Cashewnüsse
  • 50 g Vollkornreis
  • 100 g Wasser
  • 1 Prise Salz
  • 1 Teelöffel Rosenwasser
  • 0,5 Teelöffel Kardamom, gemahlen

Die Aprikosen halbieren und am Vorabend mit Wasser bedeckt in eine Schüssel geben.

Am nächsten Tag den Reis mit der Getreidemühle fein mahlen und in den Vitamixbecher geben. Die Aprikosen zusammen mit dem Einweichwasser, den Cashewnüssen, dem Salz und den 100 g Wasser ebenfalls in den Vitamix geben, alles gut durchpürieren, bis eine glatte Masse entstanden ist. Die Mandeln mit einem scharfen Messer in Stiftchen schneiden und trocken in einer Pfanne anrösten, bis sie leicht bräunen. Den Honig mit in die heiße Pfanne geben und kurz aufkochen lassen. Die pürierte Masse einrühren und kurz durchköcheln lassen, dabei dickt die Masse etwas ein. Die Pfanne von der Platte nehmen, das Rosenwasser und den Kardamom einrühren. Entweder die Masse auf Schälchen verteilen, oder in einer verschließbaren Dose abkühlen lassen und davon Nocken abstechen.

Dazu gab es bei uns Shortbreadkekse aus:

  • Honig
  • Dinkel
  • Vollkornreis
  • Mandeln
  • Kokosöl
  • Sonnenblumenöl
  • Salz

Wer neugierig ist auf das Rezept-es findet sich in dem Buch „Immer öfter vegetarisch“ von U.-M. Wilkesmann auf Seite 192 🙂

 

Reispfanne mit weißen Bohnen und Spinat für 3 Personen

Reispfanne

 

 

 

 

 

Zutaten:

  • 160 g weiße Bohnen in 350 g Wasser für 12 Stunden eingeweicht
  • 320 g Langkornreis, Vollkorn
  • 800 g Wasser
  • 20 g getrocknete Pilze
  • 40 g getrocknete Tomaten
  • 220 g kochendes Wasser
  • 1 Zwiebel, gewürfelt
  • 1 Knoblauchzehe, gehackt
  • 300 g Spinat, gewaschen und in Streifen geschnitten
  • Kräutersalz, Pfeffer, Paprikapulver, Chili, Muskat, Cumin
  • 2 Esslöffel Olivenöl

Am Vortag die Bohnen in 350 g Wasser einweichen.

Den Reis zusammen mit den eingeweichten Bohnen (plus Einweichwasser) und den 800 g Wasser im Schnellkochtopf kochen. Je nach Topf ist die Garzeit wohl unterschiedlich. Ich habe es einmal auf die zweite Stufe hochkochen lassen und dann den Topf auf der ausgeschalteten Platte gelassen, bis sich das Ventil wieder vollständig abgesenkt hat. Die getrockneten Pilze und Tomaten kleinschneiden und zusammen in 220 g kochendem Wasser in einem kleinen Gefäß einweichen und abgedeckt ziehen lassen. Wenn der Reis und die Bohnen gar sind, die Zwiebel zusammen mit dem Knoblauch in einer Pfanne mit einem Esslöffel Öl andünsten. Den Spinat zugeben und die eingeweichten Pilze und Tomaten mit dem Einweichwasser untermischen. Den Reis mit den Bohnen zugeben, mit Zitronensaft und den Gewürzen abschmecken. Über das fertige Essen einen Esslöffel Olivenöl geben und servieren.

Gemüseaufstrich mit Grünkern

Gemüseaufstrich

 

 

 

 

 

Zutaten:

  • 50 g Grünkern, geflockt (wer keinen Flocker hat, kann auch Grünkernschrot verwenden)
  • 30 g Zwiebel, fein gewürfelt
  • 1 Knoblauchzehe, fein gehackt
  • 65 g Karotte, fein geraspelt
  • 35 g Champignons
  • 120 g Wasser
  • 1 Esslöffel Zitronensaft
  • 1 Esslöffel Petersilie, gehackt
  • 1 Teelöffel Tomatenmark
  • Muskat, Oregano, Harissa, Curry, Kräutersalz, Pfeffer, Chili
  • 30 g Olivenöl

Die Zwiebelwürfel und den Knoblauch in einem Teelöffel Öl glasig dünsten. Die Grünkernflocken, das Wasser und das Gemüse zugeben und für ca. 5 Minuten bei geringer Hitze ausquellen lassen. Dabei allerdings ständig rühren, da es sonst leicht anbrennt. Die Petersilie, den Zitronensaft und das Tomatenmark untermischen. Mit den gewünschten Gewürzen kräftig würzen und auskühlen lassen. Anschließend das Olivenöl einrühren und abschmecken. Der Aufstrich kann je nach eigenen Vorlieben individuell gewürzt werden. Im Kühlschrank hält sich der Aufstrich einige Tage, kann aber auch als Vorrat gut eingefroren werden.

Bagels

Bagels2

 

 

 

 

 

 

Zutaten:

  • 275 g Dinkel, fein gemahlen
  • 20 g frische Biohefe
  • 1 Teelöffel Honig
  • 1 Teelöffel Salz
  • 135 g Wasser
  • 30 g Öl
  • 6 Esslöffel Saaten (Kürbiskerne, Sonnenblumenkerne, Sesam, Leinsamen) davon nur 4 Esslöffel für den Teig!
  • ein großer Topf mit 2 Litern kochendem Wasser, 2 Teelöffeln Salz und 1 Esslöffel Natron

In einer Schüssel die Hefe, das Salz und den Honig im Wasser auflösen. Das Mehl und vier der 6 Esslöffel Saaten zugeben und gut durchkneten, dann erst das Öl zugeben und nochmals gut durchkneten (5-8 Minuten). Den Teig luftdicht abdecken und eine Stunde bei Zimmertemperatur gehen lassen. Den Teig anschließend nocheinmal kurz durchkneten, in 6 Teile schneiden und daraus Kugeln formen. Bagels1Die Kugeln auf ein Brett ablegen und mit dem hinteren Ende eines Kochlöffels von oben ein Loch durch die Mitte der Kugel drücken. Die Kugel etwas flach drücken und das Loch mit den Fingern etwas erweitern und den Bagel in Form ziehen. Auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech die Bagels ablegen, dieses Blech in eine große Tüte stecken und nochmals für 20-30 Minuten gehen lassen. Die übrigen 2 Esslöffel Saaten auf einen Teller streuen und darauf verteilen und neben den Herd stellen. Das Wasser in einem flachen, weiten Topf erhitzen, wenn es kocht das Salz und das Natron einrühren. Den Ofen auf 200° Umluft vorheizen. Mit einer Schaumkelle werden (je nach Topfgröße) ein oder zwei Bagels gleichzeitig ins Wasser gegeben. Nur soviele, dass sie frei schwimmend im Topf sind. Nach 1 Minute die Teiglinge im Wasser wenden und für eine weitere Minute sanft köcheln lassen. Mit der Schaumkelle die Bagels einzeln herausheben, abtropfen lassen und gleich mit einer Seite in die Saaten legen, von dort aus auf das Backblech. Wenn alle Bagels gekocht und in die Saaten gedrückt wurden, werden sie bei 200° in den Ofen geschoben. Sie werden für 20 bis 25 Minuten gebacken.

Wer die Bagels ungelaugt möchte, gibt kein Natron, sondern nur Salz ins Kochwasser.

Blumenkohlsalat

Blumenkohlsalat

 

 

 

 

 

Zutaten:

  • 350 g Blumenkohl
  • 80 g Karotte
  • 120 g Champignons
  • 110 g Avocado
  • 30 g getrocknete Tomaten in Kräuteröl eingelegt
  • 1 Mandarine
  • 1 Esslöffel Olivenöl
  • Saft einer Zitrone
  • Kräutersalz, Pfeffer

Den Blumenkohl und die Karotte sehr grob vorschneiden und in den Thermomixbehälter geben. Für 3 Sekunden bei Stufe 5 hächseln lassen. Die Tomaten kleinschneiden, die Champignons in feine Scheiben schneiden und die Avocado würfeln. In einem kleinen Mixbecher die geschälte und entkernte Mandarine mit dem Öl, dem Zitronensaft,  Salz und Pfeffer gut durchmixen. Alles zusammen in eine Schüssel geben und gut durchmischen.

Wer keinen Thermomix hat kann die Karotte und den Blumenkohl grob raffeln oder sehr fein schneiden.

Gefüllte Kartoffeltaschen mit roter Mojo

Kartoffeltaschen

 

 

 

 

 

Zutaten:

Für den Kartoffelteig

  • 1 kg Kartoffeln, mehligkochend
  • 50 g Dinkel, fein gemahlen
  • 1 Esslöffel Kichererbsen, fein gemahlen
  • Salz, Muskat, Pfeffer
  • Erdnussöl zum Braten der Taschen
  • etwas Streumehl

Für die Füllung

  • 1 Teelöffel Öl
  • 1 Zwiebel
  • 100 g Champignons
  • 150 g Karotte
  • 90 g Lauch
  • 20 g Wasser
  • 30 g Cashewnüsse, trocken in der Pfanne geröstet
  • Pfeffer, Curry, Paprikapulver, Kräutersalz

Für die Mojo

  • 200 g rote Paprika
  • 20 g Cashewnüsse
  • 1 rote Chilischote, je nach gewünschter Schärfe!
  • Saft einer halben Zitrone
  • 1 große Zehe Knoblauch
  • Cumin, Kräutersalz, Pfeffer
  • 1 Esslöffel Olivenöl

Die Kartoffeln in der Schale weich kochen, schälen und noch heiß stampfen oder durch die Kartoffelpresse drücken. Die Masse vollständig auskühlen lassen, mit dem Kichererbsen- und dem Dinkelmehl mischen. Salz, Pfeffer und Muskat zugeben und durchkneten, bis keine Mehlnester mehr zu sehen sind.

Für die Füllung die Zwiebel fein würfeln, den Lauch in feine Streifen schneiden und die Karotte fein raspeln. Die gerösteten Cashewnüsse in einem kleinen Mixer grob mahlen. Die Zwiebel im Öl kurz glasig dünsten, das Gemüse und das Wasser zugenben und für wenige Minuten köcheln lassen, bis alles etwas zusammengefallen ist. Die Nüsse und die Gewürze zugeben und auskühlen lassen. Die Masse kann man auch gleich vorbereiten, während die Kartoffeln kochen oder auskühlen, dann ist alles gemeinsam fertig für die Weiterverarbeitung.

Für die Paprikasoße alle Zutaten grob vorschneiden, in einen Mixbecher geben und gut durchpürieren.

Den Kartoffelteig in 8 Portionen teilen und auf einer mit Streumehl bestäubten Unterlage aufFüllung ca 1 cm Stärke in eine rechteckige Form mit der Hand drücken. Etwas Füllung auf dem Teig verterteilen und von den Seiten her den Teig einklappen und die Ränder überlappend zudrücken. Bis zum Braten auf einem gut bemehlten  Brett ablegen. Bei mir blieb noch etwas Füllung übrig, die haben wir dann zu den Taschen gegessen. Die Taschen dann in der Pfanne in Erdnussöl braten und mit der Soße zusammen (und eventuell übriger Füllung) servieren.